Miniaturwunderland Hamburg

Wir wohnen zwar quasi „um die Ecke“, dennoch haben wir es bislang nie in Angriff genommen, die Ausstellung, des Miniaturwunderlandes Hamburg, zu besuchen. Geplant war es schon sehr oft aber meistens hat uns die lange Wartezeit, aus der Onlineprognose abgeschreckt, bzw. die Erfahrung, die wir machen mussten, als wir nebenan, beim Dungeon anstehen mussten.
Gestern haben wir es dann doch endlich mal geschafft und ich bin als kleiner Skeptiker, wieder etwas geteilter Meinung. Pro Erwachsenem haben wir 12,00€ bezahlt und 6,00€ für unsere Tochter – mit 4 Personen waren wir da, somit haben wir mal eben 42,00€ ausgegeben.
1300m² sollen derzeit ausgebaut sein, in denen sich 8 verschiedene Abschnitte, mit Naturlandschaften, Eisenbahnen, Gewässern, privaten, sowie gewerblichen Gebäuden, Stadtteilen und Vergnügungsmöglichkeiten befinden. Weitere Abschnitte werden bereits vorbereitet und sollen in den nächsten Monaten, auf zusätzlichen Quadratmetern, präsentiert werden. Hierzu wird u.a. die Hamburger Hafencity zählen.

Es gibt wirklich viel zu sehen, von DJ Bobo´s Konzertbühne inkl. Musik, Beleuchtung und Videoübertragung, über diverse Bereiche aus Hamburg, wie Hagenbecks Tierpark und das HSV Stadion, schöne Winterlandschaften, Skandinavien, an dessen Küste die AIDA anzutreffen ist, unterschiedlich geschmückte Eisenbahnwagons (zur WM, Halloween, Ostern  usw.), einen Flughafen, Kiruna eine Stadt, die als Siedlung für den Eisenerzbergbau in Lappland entstand und vieles mehr.

Bei jeder Station gibt es etwas anderes zu sehen, man kann über viele, tolle und sehr kreative Highlights staunen. Mich persönlich hat das Festivalgelände mit den Dixi Toiletten sofort angesprochen, vor denen sogar Festival-Besucher, mit Toilettenpapier eingewickelt worden sind. Dixi-schubsen hätte dem noch ein I-Tüpfelchen verliehen. (:
Wer in Hamburg ist, sollte sich aber selbst einmal von der Vielfalt der Miniaturwunderwelt überzeugen, die vielen, kleinen Details bestaunen und vor allem selbst „Hand anlegen“. Jede Landschaft oder jedes Thema hat andere Funkionen, die manuell von den Besuchern betätigt werden können. Sei es der freie Fall auf der Kirmes, die Seilbahn, die den Berg hinauf fährt, Krähne, Fahrzeuge und Hallentore auf Firmengeländen, sowie einer der Brände, der für beissenden Gestank und großen Alarm sorgt.
Für Groß und Klein gibt es viel zu sehen und zu bestaunen – da das Miniaturwunderland mit vielen Ideen erbaut und mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde.. welches übrigens durch wechselnde Lichteinstellungen, mal bei Tag und mal bei Nacht, mit vielen, bunten Lichtern erstrahlt.

Es hat uns allen gut gefallen aber dennoch war der Eindruck den wir bereits aus Medienberichten hatten, „größer“. Alles erscheint einem wesentlich kleiner (von der Fläche her), wodurch die einzelnen Bereiche schnell erreicht werden und das anfängliche Interesse, irgendwann verloren geht. Dies führte bei uns nach gut 3 Stunden dazu, dass erste Langeweile eintrat und sich – wenn es auch niemand richtig zeigen wollte – der Wunsch zu gehen, breit machte.

Hier ein paar Einblicke, die wir mit nach Hause nehmen konnten.
Heidi, Peter, Clara und der Almöhi?