Eigentum vermieten – zwischen Enttäuschung und Wut

Nachdem wir ein paar sehr „turbulente“ Tage außer Haus hatten, dachte ich, dass ich heute mal von etwas anderem Berichte, als von Beauty.

Seit etwas über zwei Jahren, habe ich Wohn-Eigentum, was teilweise von uns vermietet wird. Im Oktober 2012 haben wir eine Wohnung, neu vermietet und hatten, obwohl wir keine Hunde wollten, relativ jungen Mietern, mit zweien (Hunden) zugesagt und eigentlich immer ein gutes Gefühl.

Nachdem die Kündigung in diesem Jahr erst per WhatsApp angekündigt wurde – so scheint es in der Smartphone Zeit irgendwie üblich zu sein – und dann per Post folgte, inserierte ich direkt mit „alten Bildern“, wenn auch der vor dem Einzug, neu verlegte Boden nicht zu sehen war und wir bekamen, ein riesiges Feedback. Damit wir nicht extra den Anreiseweg von ca. 65km pro Strecke auf uns nehmen mussten, bot uns die Mieterin an, die Besichtigungen vorzunehmen.

Besichtigungen erfolgten aber es kamen – zu meinem Erstaunen nur wenige Rückmeldungen – dennoch fanden wir neue Mieter, die jetzt, zum 01.09.2014 einziehen wollen. Nachdem wir die neuen Mieter eigentlich nur flüchtig kannten und an diesem Wochenende mit den alten Mietern die Übergabe machen wollten, trafen wir uns direkt vor Ort, in der Wohnung.

Die neuen Mieter hatten den Schlüssel von den altern Mietern erhalten, um bereits streichen zu können, was mich da jedoch erwartete, übertraf jegliche Vorstellung meinerseits! Da Bilder einfach mehr als Worte sagen, habe ich jetzt ein paar Exemplare rausgesucht, in der Vorher – Nachher – Variante und ihr könnt euch gerne mal ansehen, was in nicht mal ganz zwei Jahren passieren kann.

So sah unsere Wohnung, einen Monat vor der Neu-Vermietung aus

Zimmer

Zimmer2

Zimmer1

Küche

Bad

2

und so sah sie jetzt am Donnerstag (den 07.08.14) aus..

(Nur für starke Nerven!)

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Ich habe keine Ahnung, wie man eine Wohnung in knapp zwei Jahren, so versauen und eine Küche, die beim Einzug knapp 2 Jahre alt war, so ruinieren kann. Argumentiert wurde bei den neuen Mietern, dass die Wohnung so bereits 2012 von uns vermietet wurde und die alten Mieter meinen, dass der Zustand so auch „in Ordnung“ ist, so dass eine problemlose Übergabe möglich wäre.

Da ich mir nicht zu helfen wusste, haben wir am folgenden Morgen, direkt einen Anwalt aufgesucht, der uns mitteilte, dass die Wohnung definitiv nicht bezugsfertig ist und dass die alten Mieter, eine neue Küche stellen müssen, bis zum 13.08.14 haben wir eine Frist zur Reinigung und für die „farbliche Raumgestaltung“ gegeben, weiterhin sind sie schadensersatzpflichtig. Material- und Kosten für den Arbeitsaufwand müssen übernommen werden, weiterhin müssten sie im Fall eines Nichteinzugs, für unseren Mietausfall, sowie Unterkunft der neuen Mieter und die Einlagerung der Möbel aufkommen.

Zu dem ganzen Dreck und Mist kam unglaublich schlimmer Gestank, unzähliche, grüne Fliegen und Spinnen – die ich in Natur noch nie in solchen Größen gesehen habe. Ich habe keine Ahnung, wie man dort so leben konnte, zumal ein kleines Kind zu dem Haushalt gehörte und wie man diesen „Zustand“, für selbstverständlich halten kann.. denn genau das, machen die Mieter leider, obwohl wir darauf hingewiesen haben, was alles nicht in Ordnung ist (was wir zum Glück durch die Bilder belegen können) und das wir bereits anwältlichen Rat eingeholt haben.

Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird – aktuell sieht es so aus, dass wir uns (leider) vor Gericht wiedersehen werden, da die Mieter absolut uneinsichtig sind und uns im Grunde die Schuld für diesen Zustand geben.