Der HomeCooker von Philips und Jamie Oliver im Einsatz (Gemüseeintopf mit Putenfleisch)

Nachdem der HomeCooker gestern bei uns eingetroffen ist, wurde er gleich auf Herz und Nieren geprüft. Ursprünglich hatten wir geplant frische Suppe mit Huhn zu machen, da dies aber nicht in den Topf des HomeCookers gepasst hätte, wurde alles etwas abgewandelt und somit gab es „Eintopf“ mit Geflügelfleisch.
Der komplette Lieferumfang

 Unsere „Auswahl“ und die Zutaten, für unser Menü.

Das Putenfleisch hat ca. 12-15 Min gebraucht, bis es wirklich durchgebraten war, obwohl es wirklich kleine Stücke waren.. für meine Verhältnisse etwas lange.

Der Schneideturm schneidet das Gemüse sehr schön, wobei es doch die ein oder anderen Probleme gab! Weiche Teile wie z.B. die Enden der Porreestange (die Blätter) hat er nur mit Mühe geschnitten und zum Schluss sehr große Stücke ausgeworfen. Ausserdem zieht das Gemüse irgendwann in die Maschine, da der Abstand zur Schneidescheibe scheinbar zu groß ist, was irgendwann automatisch dazu führt, dass das Gemüse im Gerät steckt oder mit dem rotierenden Schneidewerk mit läuft, bzw. das Gemüse nicht mehr geschnitten wird und man es „mehrfach“ raus holen und wieder in den Trichter stecken muss. Hier habe ich mich manchmal gefragt, ob ich mit dem Messer oder einer einfachen Küchenreibe nicht schneller und sorgfältiger gewesen wäre.

 
Die Handhabung ist wirklich „kinderleicht“, so dass meine 5 jährige Tochter fleissig beim kochen helfen durfte und mit vollem Einsatz dabei war. Der Spaß- und Lernfaktor ist hierdurch natürlich mehr gegeben als sonst, da man gemeinsam kochen kann, auch wenn das Alter noch nicht so weit fortgeschritten ist. Ein Küchenmesser würde ich meiner Tochter z.B. nicht in die Hand geben aber Gemüse – unter Aufsicht – in den Schneideturm zu stecken, ist völlig in Ordnung.
So sah unser erstes Ergebnis mit dem Homecooker dann aus. Zwar etwas anders, als wir es gewohnt waren aber ich muss sagen, dass es uns allen besser geschmeckt hat, als unsere Suppe sonst.. obwohl es die gleichen Zutaten waren, abgesehen davon, dass ich dieses Mal die GEFRO Suppe zum würzen genommen habe. Nachdem alle Zutaten im Topf waren, hat es 15 Minuten gedauert, bis alles verzehr-fertig war, das dauert bei uns normal wesentlich länger!

Leider bleibt einiges im „Auswurf“ des Schneideturms hängen, so dass man von Hand nachhelfen und die Reste raus holen muss aber damit kann man leben.. denke ich. 😉

Und so sieht es aus, wenn man Porreeblätter mit einem der „Scheiben-Einsätze“ schneiden möchte.

Wir hatten während des Kochvorgangs auch fleissig, Videos gedreht, da der Schneideturm jedoch relativ laut ist, kann man kaum etwas von dem verstehen, was ich dazu gesagt habe. Deswegen werde ich dies bei den nächsten Gerichten berücksichtigen und im Anschluss, Videos einstellen.

Bislang sind wir mit der Leistung und dem Ergebnis ganz zufrieden, wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich nicht weiß, ob ich das Gerät zum Originalpreis in Höhe von 399,00€ kaufen würde. Ob wir das Gerät behalten und auf die gezahlte Kaution in Höhe von 199,00€ verzichten, weiß ich ebenfalls nicht, da ich auch das für eine stolze Summe halte. ABER der Test geht ja noch eine Ganze Weile von daher möchte ich hierüber nach dem ersten Kocherlebnis noch kein Urteil bilden.
Wir freuen uns zumindest nach wie vor bei dem Projekt dabei zu sein und die Möglichkeit haben zu dürfen, ein Gerät über einen längeren Zeitraum testen zu dürfen, ohne zum Kauf verpflichtet zu sein und werde in den nächsten Wochen, noch viele, weitere Gerichte zaubern.

HIER gibt es das gute Stück übrigens zu kaufen, wahlweise in schwarz o. weiß, weitere Informationen, Rezepte, einen eigenen Blog und – wie sollte es auch anders sein – das Produktvideo, in dem Jamie Oliver, den Homecooker vorführt.