30 Stunden Berlin; zwischen Fashion, Siteseeing, Agrar und Straßenmusikern

Beim Nikolaus Gewinnspiel von Douglas und Lavera, hatte ich zwei VIP Tickets für die Fashion Week beim Lavera Showfloor in Berlin, inkl. Sektempfang und Make Up Styling, An- / Abreise per ICE, sowie eine Übernachtung im vegetarischen „Bio Hotel“ Almodóvar, inkl. Frühstück, für zwei Personen gewonnen.

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Am 17.01.2014 startete unsere Reise in Hamburg Altona, gute zwei Stunden später waren wir bereits am Berliner Hbhf und dort nahm alles seinen Lauf. Wir fuhren mit Bus und Bahn zum Hotel, checkten ein und fanden in unserem sehr schönen Hotelzimmer, gleich die nächste, tolle Überraschung vor. Lavera ließ es sich nicht nehmen, uns mit einem süßen Geschenk und einigen tollen Goodies zu begrüßen.

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Wir machten schnell einige Fotos, packten unsere Koffer aus und mussten uns schon jetzt beeilen, da der Einlass bereits um 14:30 Uhr startete. Daher sorgten wir nur schnell für neue Outfits, ein neues Make Up und machten uns erneut auf den Weg.

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Dieses Mal ging es Richtung Berlin Kreuzberg, zur Location, dem „Berliner Umspannwerk“..

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Gegen ca. 15:30 Uhr trafen wir endlich ein und wurden sehr herzlich von Lavera in Empfang genommen. Nachdem wir unsere Jacken an der Garderobe abgegeben hatten, gab es weitere, großzügige Goodies, die ersten Getränke und ein paar Snacks. Wer wollte, konnte sich eine Etage weiter unten, von Stylisten, mit den dort präsentierten Lavera Produkten, schminken lassen. Da wir unser Make-Up erst im Hotel erneuert hatten, verzichteten wir darauf und nutzen die Gelegenheit, uns mit Jascha Rust (Zacharias Klingenthal von GZSZ) und seiner Freundin zu unterhalten.

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Die Zeit bis zu den Shows verging wie im Flug.. ab ca. 17:00 Uhr präsentierten folgende Designer, ihre sehr schönen, teils ausgefallenen und extravaganten Kollektionen, die von den „Ratiopharm Zwillingen“, Nina und Julia Meise, sowie Klara Ahlers von Lavera, anmoderiert wurden.

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17.00 Uhr Buttress & Snatch (London)
Rachel Kenyon kam zu Dessous-Design durch ihre Erfahrungen mit Kunst und Kostüm zu Dessous-Design. Die Arbeit entwirft sie ist immer spielerisch und phantasievoll, sie sieht, was wir tragen, unter unsere Kleidung versteckt und denkt an das Geheim Gebiet, das vor den Augen verborgen ist. Dessous Design, das die Persönlichkeit der Frauen stärkt und ihnen Selbstsicherheit schenkt.

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18.30 Uhr Prophetik (USA)
Der romantisch, bildende Künstler, Pionier und unkonventioneller Designer Jeff Garner und sein nachhaltiges Bio-Label Prophetik sind auf einem Weg der Transformation , was die Entwicklung der Mode angeht und die Wahrnehmung von Luxus verändern soll. Garner nimmt seine Inspiration von den Schneiderinnen der Bürgerkriegszeit, die mit dem, was ihnen zur Verfügung stand, arbeiteten. Schöne getragene Kleider wurden auseinander genommen und zu neuen Kleidern zusammengefügt. Seine Kleider überzeugen durch ihre besondere Raffinesse und haben viele nachhaltige Geschichten zu erzählen. PS: Auch Klara Ahlers trug Prophetik.

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20.00 Uhr Antithesis (London)
Antithesis ist ein Gemeinschaftsprojekt von Renée Lacroix und Zahra Ash- Harper, MA – Absolventen aus der weltbekannten London College of Fashion. Das Mode-Label steht für transsaisonale Nutzung, jedes Kleidungsstück kann multifunktional das ganze Jahr hindurch getragen werden: Blusen werden ärmellos, Blazer werden zu Westen. Die Mode von Antithesis ist für die Frau des 21. Jahrhunderts und verkörpert nachhaltig genutzte, stilvolle Stücke, die ein Leben lang getragen werden können. Ihre Kollektionen werden liebevoll komplett in Großbritannien von einer kleinen Anzahl von kleinen Produktionseinheiten gefertigt. Keeping Produktion ermöglicht die lokale Antithese zur Verringerung der Auswirkungen des Wasser-und Energiebedarfs, garantierte faire Löhne sowie hohe Standards bei den Arbeitsbedingungen in ihren Partnerbetrieben.
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21:30 Uhr Arrey Fashion (Berlin)
Ihre Marke verkörpert Instinkt und Leidenschaft, ihre Mode ist kunstvoll, jung und sexy. Das Experimentieren mit wertvollen Stoffen und einer unkonventionellen Kombination von Materialien sind Arrey Fashions Markenzeichen. Dies brachte ihr einen internationalen Ruf als Trendsetter in der Modewelt. Ihre Entwürfe betonen die Persönlichkeit der einzelnen Träger, lassen für Feinheiten genug Platz und geben Raum, um mit der eigenen Interpretation und dem Styling zu spielen.

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Mir persönlich hat die Show, bzw. die Mode von Prophetik und dem Designer Jeff Garner am besten gefallen. Sie war durch den Stil zwar nicht unbedingt ganz alltagstauglich oder das, was ich selbst tragen würde aber der Stil, die Umsetzung der Präsentation und das Zusammenspiel, mit der Musik, die live gespielt wurde, hat mich irgendwie „verzaubert“. Es heißt zwar, dass Bilder mehr als Worte sagen, dennoch solltet ihr euch HIER mal umsehen, um euch einen besseren Eindruck verschaffen zu können. 🙂

Ein weiteres Highlight des Abends war der Besuch von Dr. Auma Obama – die Schwester von Barack Obama, die selbst eines der Kleider, von Arrey, auf dem Showfloor präsentierte und am Ende der Veranstaltung, einen 25.000,00€ Scheck, von Lavera, für die Sauti Kuu Stiftung überreicht bekam.

Eines der Hauptthemen bei der Kooperation zwischen Lavera, sowie der Sauti Kuu Stiftung scheint aktuell zu sein, wie Rohstoffe und Produkte aus Afrika, die teilweise ungenutzt zu Abfall oder von den Tieren gefressen werden, in die Naturkosmetik von Lavera einfließen können. Man darf also gespannt sein, welche Produkte in Zukunft das Sortiment von Lavera erweitern werden und welche Früchte, bzw. deren Essenzen, in die Pflege einfließen könnten.

Als die Shows gegen ca. 22:30 Uhr ihr Ende nahmen, wurden wir zur anschließenden Party eingeladen, entschieden uns aber dennoch dafür, uns langsam auf dem Rückweg zum Hotel zu machen. Unser Tag hatte um 06:00 Uhr gestartet und irgendwie waren wir ziemlich geschlaucht, zumal wir noch etwas Essen wollten, da wir lediglich auf der Hinfahrt, kurz gefrühstückt hatten.

Nachdem wir am „Alex“ keine passende Location für unser Abendmahl finden konnten, entschlossen wir uns dazu, auf einen Döner zurück zu greifen, den wir unter „freiem Himmel“, in Begleitung von schöner Straßenmusik genossen und so einen tollen Abend, ausklingen ließen.

Eine kleine Überraschung, kurz vorm Hotel, getreu dem Motto „so entsorgen Berliner, ihre Bäume“. (=

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Die Nacht im Hotel war leider sehr unruhig! Unser Zimmer lag direkt an der Straße und obwohl das Hotel relativ neu zu sein scheint, hatten wir das Gefühl, dass es an „Isolierung“ fehlte und über alte, einfach verglaste Fenster verfügte. Wir nahmen jede Stimme von der Straße, den Verkehr, die Straßenbahn und die Müllfahrzeuge, die am frühen Morgen bereits auf und ab fuhren, wahr, was extrem störend war, so dass an richtigen Schlaf, gar nicht zu denken war.

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Der nächste Morgen startete gegen 07:30 Uhr daher eher gerädert und fast verkatert, obwohl wir am Abend zuvor, bis auf zwei Gläser trockenen Sekt, auf Alkohol verzichtet hatten. Wir machten uns fertig, packten unsere Koffer und begaben uns in Richtung Lobby, um unsere Koffer abzugeben, während wir in das Restaurant gingen, um zu frühstücken.

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Das Frühstücksbuffet gab alle möglichen, vegetarischen Variationen her, Müsli, Joghurts, Obstsalat, viele verschiedene Säfte und Teesorten, Brötchen, Tomaten mit Mozarella, Käse, zwei verschiedene Schokoaufstriche und vieles weiteres, so dass für jeden Geschmackt, etwas zu finden war. Ich entschied mich für ein „Körnerbrötchen“, einen kleinen Obstsalat, im Weckglas – was mich total an meine Kindheit erinnerte, einen Grapefruitsaft +Latte Macchiato, Tomate mit Mozarella und etwas Käse.

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Im Anschluss machten wir uns auf den Weg in Richtung Hauptbahnhof, um unser Gepäck in einem Schließfach unterzubringen.. von da aus ging es zu Fuß weiter zum Reichstag, vorbei an einer Agrar Demo, einer der vielen Gedenkstätten, zum Brandenburger Tor und fuhren dann kreuz und quer durch Berlin. Wir hatten traumhaftes Wetter, so dass wir einen zweiten, tollen Tag, zwischen Siteseeing und shopping verbrachten.

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Der Ku´Damm wurde unsicher gemacht, wir besuchten viele, interessante Geschäfte – ganz großartig fand ich den „Ampelmann“, trafen einen Schneemann, sahen alte Autos, wir liefen durch´s Alexa, schauten bei Liebeskind und Rituals vorbei, strafen „unseren Straßenmusiker“ Just Tom (HIER findet ihr ein Video aus Amsterdamm von ihm) vom Vorabend, dessen CD´s wir uns spontan kauften, fuhren mit der Straßenbahn zum „Hackescher Markt“, nahmen am Hauptbahnhof ein paar, sehr leckere „Millies Cookies“ mit und verpassten zum Anschluss des Tages, fast den ICE, da wir erst 1 Minute vor Abfahrt, am Bahnsteig ankamen – typisch für mich! (=

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Die 30 Stunden, die wir in Berlin verbracht haben, vergingen wie im Flug und waren wirklich viel zu schnell zu Ende! Berlin, die Fashion Week, die Erlebnisse vor Ort und die vielen, tollen Eindrücke die wir sammeln konnten waren wunderschön, dennoch waren wir froh, als wir im ICE saßen und wussten, dass es Richtung Heimat geht.

Ein großes ♥ DANKESCHÖN ♥ geht an Douglas und Lavera, sowie die liebe Mareike Brendel, die uns den ganzen Abend, im Umspannwerk, betreut hat! Ich danke euch / Ihnen vielmals für das tolle Wochenende, von dem ich gerne noch viel mehr erzählen + zeigen würde, dennoch möchte ich es für euch nicht noch länger machen, als bereits geschehen. Danke auch an an Arla, für die beiden Ticktets zur „Grünen Woche“, auch wenn ich sie leider nicht einlösen konnte, da sie erst nach meiner Rückkehr hier eintrafen. Aber ich hoffe, damit nun zwei andere Besucher glücklich machen zu können.

Text / Quelle: Die Texte zu den einzelnen Designern, stammen von der Firma Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, bzw. der Seite fashion-week-berlin.com.